Am Samstag wird im Frommepark von 14 – 16 Uhr eine Kundgebung vor dem besetzten Haus stattfinden. Diese soll sich gegen die derzeitige Stadtentwicklungspolitik und die Zerstörung der gewachsenen sozialen Strukturen in der Frommestraße richten. Während die Stadt und Immobilienmarkler Sallier alles tun, um das “Kaufhaus Lüneburg” gegen die Bevölkerung durchzusetzen, soll diese Kundgebung zeigen, dass dieser Prozess nicht ohne Widerstand und notfalls erkämpfte Beteiligung ablaufen wird. Wer einen Ort der Begegnung samt angestammter Kultur gegen Parkplätze eintauschen möchte, wer so dreist zeigt, dass der Profit vor den Menschen und ihren Träumen zählt, beweißt nur, dass ihm es um den sozialen Frieden in Lüneburg wenig beschieden ist und dass in seinem Weltbild kein Platz mehr für gesellschaftliche Diversität ist. Die Entwicklungen in der Frommestraße stehen symbolisch für eine Entwicklung, die in Lüneburg und anderen Städten zu beobachten ist: Verdrängung nicht monetärer Lebenskultur aus dem Stadtbild, Schließung von Jugendzentren und anderen sozialen Einrichtungen, menschliche Verrohung und Ausgrenzung sozial schlechter gestellter Menschen aus gesellschaftlichen Leben und Entscheidungsprozessen. Wer gegen diese Entwicklungen ein Zeichen setzen will, ist am Samstag herzlichst zu der Kundgebung eingeladen. Es sind verschiedene Redner_Innen geplant und das besetzte Haus “Fromme 2″ am Tor zur Unterwelt lädt zur Besichtigung, Organisation und Diskussion ein. Ebenfalls wird es sicherlich ein kleines spontanes Kulturprogramm geben.
Am Abend des selbigen Samstags wird es zudem eine Soliveranstaltung für die Frommestraße in der Garage geben. Das Programm gibt’s hier…
Noch eine weitere Solidaritätsveranstaltung ist zudem im Cafe Klatsch geplant. Hierfür werden Bands gesucht… Also einfach mal melden.